Verkehrsunfall PKW qualmt B428

Einsatzort: Hackenheim, B428
Einsatzleiter: Zugführer Kreuznach Süd
Mannschaftsstärke: 14
Einheiten: FF Hackenheim, FF Bad-Kreuznach, BKI LK KH, Abschnittsleitung Gesundheit, Rettungshubschrauber Christoph 77, Polizei,, Rettungsdienst,


Einsatzbericht:

Auf der B 428 kollidierten zwei Pkw, die jeweils von einer Person gefahren wurden. Ein Fahrzeug prallte frontal in die Fahrerseite des anderen Pkw. Dabei wurde die Fahrertür bis zur Mittelkonsole eingedrückt.

Ein Fahrer hatte sein Fahrzeug bereits verlassen und wurde durch Ersthelfer und den Rettungsdienst versorgt. Rauch stieg aus dem Motorbereich seines Pkw stieg Rauch auf. Der zweite Fahrer saß auf den Beifahrersitz und wurde dort durch den Rettungsdienst behandelt. An beiden Fahrzeugen traten Betriebsmittel aus, zudem verteilten sich Trümmerteile über sämtliche Fahrspuren.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Hackenheim und Bad Kreuznach sicherten beide Fahrzeuge gegen Wegrollen und stellten den Brandschutz sicher. Die Einsatzstelle wurde mit insgesamt drei Lichtmasten ausgeleuchtet und für den fließenden Verkehr weiträumig gesperrt.

Nach der medizinischen Erstversorgung konnte ein Patient vorsichtig auf ein Spineboard umgelagert und zu einem Rettungswagen getragen werden. Nach der weiteren Versorgung wurde er in einen Rettungshubschrauber umgeladen, der ihn in eine Mainzer Klinik flog. Der zweite Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus transportiert.

Ausgelaufene Betriebsstoffe streuten die Feuerwehrkräfte mit Ölbindemittel ab. An einem Fahrzeug musste die Batterie abgeklemmt werden. Um die Motorhaube öffnen zu können, kam ein hydraulischer Spreizer zum Einsatz. Die Batterie des zweiten Pkw war durch den Aufprall zerstört worden. Bei der Rauchentwicklung handelte es sich um austretende Kühlflüssigkeit, von der keine weitere Gefahr ausging.

Nach etwa einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die anwesenden Polizeibeamten übergeben. Diese kümmerten sich um die Unfallaufnahme sowie den Abtransport der beiden Unfallfahrzeuge und leiteten gemeinsam mit dem Landesbetrieb Mobilität die spätere professionelle Reinigung der Fahrbahn ein.